Es hat begonnen, die Zeit ist da
Gewaltige Herzen machen es klar
Große Bewegung, ein himmlischer Wind
Lass alles los, der Tanz beginnt
Beweg Dich mit Anmut, lass Liebe Dich führen
Sprich klare Worte, sehr sanft,
dass sie Herzen berühren
Wenn Dir die Demut bekannt ist
kann auch Stolz Dich begleiten
Die Balance zu halten
Wird Deinen Blickwinkel weiten
Hab keine Angst, Dein Leben zu leben
Richtiges Sein war der Moment grade eben
Nimm soviel Zeit wie Du magst, mein Kind
Fürchte nur nicht, dass sie zu schnell verrinnt
Zeit kann nicht verrinnen, spüre Dein Glück
Sie geht nur vorbei und kehrt zum Anfang zurück
Du kannst voll Vertrauen leben
Als behüteter Teil des Ganzen
Lass Deine Seele beben
Und beginne zu tanzen
Bis bald,
Stefan
Der Beitrag wurde am Freitag, den 13. Februar 2009 um 14:07 Uhr veröffentlicht.
Du kennst den Anfang und das Ende, Start und Ziel. Auch der Gewinn am Ende des Spiels ist Dir intuitiv bekannt. Du startest mit einer Grundausstattung, die jeder Spieler bekommt: Gefühl, Verstand und Seele. Für die Dauer des Spiels bekommst Du eine Spielfigur, einen Körper, zugeteilt. Diese Spielfigur hat zur eigenen Erhaltung nur ein paar Grundbedürfnisse, die Du beachten musst.
Spielleiter ist Gott. Er ist die ganze Spielzeit über mit Dir in Kontakt, gibt Regeln vor, die Du von Beginn des Spiels an in Dir hast und die Dich durchs Spiel leiten. Du kannst den Kontakt zu Spielleiter und Regelwerk während des Spiels unterbrechen, ganz nach Deinem Belieben. Die Konsequenzen werden Deiner Intuition durchgegeben, Entscheidungen triffst Du. Und Du startest von einer vorgegebenen Situation aus: Deinem Geburtstag und Deiner Familiären Situation.
Dort wirst Du auf den realen Verlauf des Spiels vorbereitet. Die Vorbereitung ist der vorgegebenen Situation entsprechend und kann von Spieler zu Spieler variieren. Die Vorbereitung ist prägend, wobei sich die Wirklichkeiten im Verlauf des Spiels verändern. Du hast Deine eigene Identität, die Du während des Spiels herausfinden und entwickeln kannst. Was sich als positive Ausgangsposition darstellt, kann sich im Verlauf des Spiels als Hindernis erweisen. Und umgekehrt. Das ist das Prinzip des Spiels:
NICHTS IST WIE ES SCHEINT!
In den einzelnen Spielabschnitten kannst Du Deinen Spielverlauf bestimmen und Dein Level der Erkenntnis erhöhen. Jedoch ist Umsicht geboten, Deine Erkenntnisse werden während des Spiels immer wieder geprüft. Du kannst Dich anderen Mitspielern anschließen und durch gemeinsames Spiel Synergieeffekte nutzen. Überprüfe aber das gemeinsame Spiel auf Einhaltung der Regeln und ziehe immer in Betracht ziehen, dass jeder Spieler eigene Ideen vom Spiel entwickelt und danach seine Prioritäten setzt. Wichtig ist, dass Du bei Entscheidungen, die den weiteren Spielverlauf bestimmen, immer Deine komplette Grundausstattung nutzt: Gefühl, Verstand und Seele. Lässt Du zu, dass Deine Mitspieler für Dich wichtige Anteile außer Acht lassen, kann das zu Regelverstößen führen, deren Konsequenzen Du mit trägst. Vor solchen Entscheidungen kannst Du immer einen Joker ziehen:
Deine Intuition. Hier kannst Du prüfen, ob Du Dich den geeigneten Mitspielern angeschlossen hast.
Du kannst dann entscheiden, ob Du alleine weiterspielst oder Dir ein anderes Team wählst. Solltest Du Schwierigkeiten haben, den nächsten Level zu erreichen, versuche die maßgeblichen Spielzüge Deines Levels zu überprüfen und andere Spielzüge einzusetzen. Wie bereits erklärt, vielleicht hast Du nicht alle Anteile Deiner Grundausstattung eingesetzt oder die Anteile nicht ausgewogen gewichtet. Zu Entscheiden ist jedoch nicht so schwer wie es scheint. Du hast die Spielregeln in Dir und Du kannst jederzeit den Spielleiter zu Rate ziehen.
Der Spieler lernt, Wahrheiten zu erfühlen und daraus Erkenntnisse zu schließen. Unsicherheiten können durch den Kontakt mit dem Spielleiter geklärt werden. Ständiger Kontakt lässt schnellere Handlungsweisen zu, Kontaktabbrüche können zu Verzögerungen führen. Der gefühlte Zeitfaktor in der realen Spielsituation kann irreführend sein. Erfolg ist relativ und vom persönlichen Erleben des Spielers abhängig. Kontaktabbrüche stellen sich als momentaner Zeitgewinn dar, Kontakthaltung als hinderlich im direkten Vergleich zum schnelleren Erfolg anderer Spieler. Stellt sich jedoch auf diese Weise kein persönlicher Erfolg ein, geht man zum Moment des Kontaktabbruchs zurück und klärt die Situation. Dadurch relativieren sich gefühlte Zeitersparnisse gegenüber Mitspielern, die fortwährend in Kontakt mit dem Spielleiter waren.
Während des ganzen Spielverlaufs besteht oft die Unsicherheit, ob man an einem Team- Spiel teilnimmt oder als Einzelspieler eingesetzt ist. Auch hier ist alles relativ. Die Spielzüge jedes einzelnen Spielers beeinflussen die anderen Spieler. Im Spielverlauf wird man manchmal einzelnen Gruppen zugewiesen oder zugeordnet. Im Zuge der Findung und Entwicklung der eigenen Identität klären sich aber diese Zugehörigkeiten. Konstanter Sicherheitsgarant während des Spiels: KONTAKT ZUM SPIELLEITER !
Dir kann während des ganzen Spiel eigentlich nichts passieren. Wenn DU spürst, was Dir Sicherheit gibt und fühlst und was gegen die Regeln ist. Dann kannst Du als Außenseiter an gesetzten Favoriten vorbeiziehen. Weil Du für Dich erkannt hast: Es geht nicht um das Schlagen von Mitspielern sondern um die Entwicklung der eigenen Identität während des Spiels. Und dann kann das Spiel des Lebens richtig aufregend sein und vor allen Dingen eines:
ES KANN SPASS MACHEN!!!
Bis bald,
Stefan
Der Beitrag wurde am Freitag, den 13. Februar 2009 um 00:24 Uhr veröffentlicht.
Wenn ich so darüber „nachfühle“, dann ist das Thema mit den eigenen Räumen für mich
nicht abgeschlossen. Es ist eher der Anfang von Gedankengängen, die durch die gewonnen
Räume führen, um sie vielleicht anschließend wieder aufzugeben. Schaun wir mal.
Im realen Vergleich stehen die Räumlichkeiten, in denen ich wohne. Immer zu klein, wenn
das „Mir ist alles zu eng“ – Syndrom sich meldet. Und immer viel zu groß, wenn ich mein
samstägliches Haushalts-Gen aktivieren soll. Als Jäger und Sammler war ich erfolgreich,
die abzustaubenden Trophäen erinnern mich schnell in einer sehr erschöpfenden Art und
Weise daran. Ich denke an Urlaub.
Dann möchte ich eigentlich keine Räume mehr, sondern habe mein Zelt vor Augen. So klein
und übersichtlich. Mein eigener Raum, auf das Nötigste reduziert, an meinem Lieblingsstrand,
auf meiner Lieblingsinsel. So einfach und so schön. Praktisch und unkompliziert. Ich kenne
jeden Gegenstand darin und weiß wo er ist. Eine Kerze, ein buntes Tuch und schon ist es für
mich ein gemütliches Zuhause. Keine Schlüssel, die ich verlieren könnte. Kein Fernseher,
der mich vom eigentlichen Leben ablenkt. Ich kenne mich aus mit meinem Zelt. Es ist schnell
zusammengepackt, wenn mir nach Standortwechsel ist und es ist nur so schwer, dass ich es
leicht tragen kann. Den Platz, an dem ich es aufstelle, wähle ich nach Gefühl und Möglichkeiten.
Ich habe durch Erfahrung ein Gefühl für meine Bedürfnisse entwickelt und fühle mich darin sicher.
Ein Zustand von „Wachsein“ stellt sich ein und ich kann die Seele baumeln lassen. Weiter Horizont
vor mir und von der Natur nur durch die Stärke eines Moskitonetzes getrennt. Ich fühle mich
eins mit der Schöpfung und dem Schöpfer. Habe Glück und Demut in mir. Plötzlich fällt soviel
Ballast von mir ab und ich spüre mich. Weiß mit einem Mal, was wirklich gut und wichtig für mich
ist und freue mich wie ein kleines Kind.
Manchmal ändert sich am Meer das Wetter schlagartig und es kann ziemlich rau werden. Aber mein
Instinkt und meine Schutzengel haben mir immer geholfen. Ich bin mit jeder Situation zurechtgekommen,
alleine oder auch mit fremder Hilfe. Menschen, die gemeinsam am Strand leben, helfen sich gegenseitig.
Auch Neulinge tun das, weil sie es fühlen. Es ist wie ein ungeschriebenes Gesetz, das Zusammenhalt
gewährt. Zelten ist nicht Jedermanns Sache und ich finde das auch wirklich gut so. Es gibt mir das
schöne Gefühl, dass die Gemeinschaft in der ich dort lebe irgendwie zu mir passt und ich zu ihnen.
Mein Leben leichter werden zu lassen liegt an mir. Es ist an mir, meine Seele entrümpeln. Unnötige
Altlasten wie Staubfänger zu betrachten, die ich eigentlich nicht brauche. Noch mal anschauen und
dann bei Bedarf im Ordner „gemachte Erfahrungen“ archivieren. Komprimiert, damit sie nur den Platz
brauchen, der notwendig ist um nicht zur Last zu werden. Dann werden meine Seelenräume übersichtlicher
und schneller zu reinigen. Ich kann mir die Zeit nehmen und meine „Seelen-Ordner“ auf Notwendigkeit
des Inhalts sichten, wenn sich meine Seele schwer anfühlt. Und mich mit den gesammelten Erfahrungen
sicher fühlen, falls das Leben mal wieder rau wird. Bis jetzt bin ich immer stärker aufgestanden,
als ich hingefallen bin. Mit Gottes Hilfe und ihm sei Dank.
Als Übung habe ich mir für samstags „meditatives Putzen“ verordnet. Um mich ab und zu „zu verlassen“
und die eigene Seele aus der „Urlaubsperspektive“ zu betrachten. Meine Räume zu überprüfen und dabei
notwendige Veränderungen für mein Leben zu Erkennen, die es mir leichter machen können. Einen
Standortwechsel zu planen, eine Umgebung und Menschen zu finden, die zu mir und meinem Leben passen.
Und ich kann einige Ängste entsorgen. Gottes Hilfe und meine gemachten Erfahrungen machen sie unnötig.
Es wird Zeit für einen Ordner „SCHÖNE ERINNERUNGEN“. Und den trage ich dann wirklich gerne mit mir rum.
Bis später,
Stefan
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 11. Februar 2009 um 00:03 Uhr veröffentlicht.
Vielleicht kommt Euch das bekannt vor:
Manchmal sind mir meine eigenen Gedanken und Gefühle einfach zuviel. Nicht, dass ich sie nicht haben möchte. Sie machen mich aus und leiten die Schritte auf meinem Weg. Aber oft ist in mir nicht genug Raum, um sie zu sortieren. Dann fühlt es sich plötzlich an, als werden sie zur Last und ich kann das Geschenk darin nicht mehr fühlen. Also brauche ich einen zusätzlichen Raum dafür. Und dieser Raum wird hier auf dieser Website sein. Jeder Mensch braucht einen eigenen Raum mit sich und seinen Gefühlen. Und wenn dieser Raum zu eng wird, weil man wächst und sich ausdehnt, dann sucht man Wege um neuen Raum zu gewinnen. Ich möchte die Räume anderer Menschen nicht mehr bedrängen, in dem ich sie gezielt auffordere, mir bei Ihnen zusätzlichen Raum für mich und meine Gefühle zu gewähren. Also lasse ich sie hier in meinem Blog frei. Niemand ist zum Lesen gezwungen, aber vielleicht füllen sie die Leere von Räumen, die momentan nicht gebraucht werden. Oder aber einfach genau dafür zur Verfügung stehen.
Ein Gefühl von mir ist, dass sich das Bewusstsein der Menschen momentan erweitert und wir gerade spirituell sehr am Wachsen und Lernen sind. Wir freuen uns darüber, möchten teilen und berichten. Ich selbst habe dabei lange übersehen (in der mir eigenen Euphorie), dass jeder Mensch sein eigenes Tempo hat und seine Gedanken und Gefühle genau ihm und seinem Wachstum entsprechen. Je nach Gefühlslage haben sich die Menschen dann oft von mir unter- oder überfordert gefühlt. Das erzeugt meiner eigenen Erfahrung nach Verletzungen von persönlichen Grenzen. Ich bin in meinem Gefühl von Liebe oft grenzenlos und habe mich abgelehnt gefühlt, wenn mich mein Gegenüber gerade nicht annehmen konnte. Manchmal fühlt man sich mit Liebe und Gott so gefüllt, dass außer Dankbarkeit und Demut dafür, Nichts und Niemand anderes in einem Platz haben. Nur das Göttliche und man selbst. Ich möchte das besser erfühlen und respektieren lernen, damit ich weniger verletze und das eigentliche Geschenk darin besser erkennen kann. Und meine eigenen Verletzungen endlich heilen können.
Was ich übersehen habe ist Gottes unerschöpflicher Raum und seine grenzenlose Liebe. Er hat immer die Räume, die ich brauche und zu ihm gebe ich meine Liebe. Dann kann ich mich mit meiner Liebe bei ihm für alles bedanken, was er mir schenkt. Jeden Tag und zu jeder Stunde und es wird nie zuviel sein.Und ich habe immer noch Liebe genug (und besser dosiert) damit sie anderen Menschen nicht zur Last wird.
Ich stelle mich, meine Gedanken und Gefühle hier nicht zur Diskussion, sondern einfach nur zur Verfügung. Jeder Leser wird dazu seine eigene Meinung haben. Wem es zuviel ist, klickt einfach woanders hin. Wenn jemand darin etwas für sich findet, dann kann er es sich einfach nehmen.
Bis später,
Stefan
Der Beitrag wurde am Dienstag, den 10. Februar 2009 um 12:10 Uhr veröffentlicht.